

23795 Bad Segeberg
Bahnhofstr. 1-3
Telefon: 04551-9999-24
Fax: 04551-9999-19
Die Vertragsärzte zeigen in Kiel am 15.Juli 2009 der Politik nicht nur die gelbe Karte, sondern die Urologen demonstrieren den Willen zum geschlossenen Systemausstieg, um auch künftig die Patienten qualifiziert versorgen zu können.
Mit der Botschaft „ wir wollen weiterhin für unsere Patienten da sein und unserem Versorgungsauftrag nachkommen", aber „ schafft Rahmenbedingungen für eine medizinisch notwendige und wirtschaftlich gesicherte Versorgung „ geht der Vorstand des VdUSH einen pragmatischen Weg
Der VdUSH vertritt fasst alle niedergelassenen Urologen und Urologischen Chefärzte in Schleswig-Holstein, der in der Zusammenarbeit mit der ÄGSH eine strategische Partnerschaft betreibt .
Mit monatlich ca. 8 Euro ist eine Regelversorgung in der Urologie nicht mehr zu leisten ! Die Regelleistungsvolumina sind ein Budget, welche unweigerlich in eine Rationierung führen. Die Urologen fordern kurz und mittelfristig konstruktive Lösungsansätze und setzen damit folgende wirtschaftlichen Akzente.
Der politische Akzent ist der kollektive Systemausstieg. „Wir wollen damit die Geschlossenheit der Fachgruppe stärken und in eine Position kommen, in der wir selbständig handeln und auch die Reißleine ziehen, wenn das System für uns nicht mehr akzeptabel ist," so der 1. Vorsitzende des VdUSH.
Die Zielmarke ist „ 50 plus „ um in Schleswig-Holstein bei ca. 70 urologischen Praxen ein Systemversagen herzustellen . „Ist der Korb voll , reden wir Urologen über Ausstieg", so der Vorstand des VdUSH, vorher nicht.
Die Chefärzte der urologischen Kliniken unterstützen solidarisch ihre niedergelassenen Kollegen und würden ein Zusammenbruch der ambulanten Versorgung nicht auffangen wollen bzw. können.
Mit dieser Doppelstrategie, den 2 Akzenten des Urologenkorbes, wirtschaftlich und politisch , setzt der VdUSH mit seinen Mitgliedern aus Klinik und Praxis auf künftige vertragliche Mischformen in der Patientenversorgung und den Einstieg in die Kostenerstattung ,um die bewährte wohnortnahe, flächendeckende und qualifizierte Versorgung durch den Arzt des Vertrauens auch in Zukunft in Schleswig-Holstein sicherzustellen. Ein Wunsch der Mehrheit der Bürger im Lande, den die Politik nicht ignorieren sollte.